Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 010/2017

Magdeburg, den 1. Februar 2017

Minister übergibt Förderbescheid / Datenautobahn für Kernstadt und Ortsteile
2,3 Mio. Euro für Breitbandausbau in Zerbst / Willingmann: Land stärkt digitale Infrastruktur


Sachsen-Anhalt setzt auf schnelles Internet: In der Kernstadt Zerbst/Anhalt und in den Ortsteilen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) können durch Förderung des Landes alle Privathaushalte, Unternehmen außerhalb der Gewerbegebiete und öffentliche Einrichtungen mit mindestens 50 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit angeschlossen werden.


Für den Breitbandausbau fließen rund 2,3 Millionen Euro aus Landesmitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER). Dank der ergänzenden Bundesförderung in Höhe von gut 1,3 Millionen Euro muss die Stadt keinen Eigenanteil leisten. Auch die Unternehmen innerhalb der Zerbster Gewerbegebiete erhalten derzeit schnelle Internetanschlüsse. Das Land fördert diesen Ausbau mit rund 533.000 Euro aus dem Programm „NGA Breitbandförderung“.


Den ELER-Förderbescheid über rund 2,3 Mio. Euro hat Minister Prof. Dr. Armin Willingmann heute an Bürgermeister Andreas Dittmann überreicht. Dabei betonte Willingmann: „Der Ausbau der digitalen Infrastruktur hat zentrale Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des Landes. Die Menschen und Unternehmen in Sachsen-Anhalt brauchen schnelles Internet. Deshalb geben wir bei der Förderung des Breitbandausbaus jetzt richtig Gas. Unser Ziel ist, dass jeder Einwohner und jede Firma in Sachsen-Anhalt Ende bis 2018 an die Datenautobahn angeschlossen ist.“


„Mit der Übergabe des Förderbescheides wird der Start des 6,5-Millionen-Euro-Gesamtprojektes möglich, mit dem für die Kernstadt und unsere Ortsteile endlich ein Ende der Unterversorgung in Sicht ist. Ein Projekt, das uns bis zur flächendeckenden Erschließung der gesamten Einheitsgemeinde, aber in jedem Fall bis in das Jahr 2018 begleiten wird“, unterstreicht der Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann.


Hintergrund:
Neben den Investitionen der privaten Netzbetreiber stehen in Sachsen-Anhalt zur Förderung des Breitbandausbaus mehr als 200 Millionen Euro zur Verfügung. Davon kommen 40 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 70 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie weitere rund 100 Millionen Euro aus dem Förderprogramm des Bundes, aus der Versteigerung der Rundfunkfrequenzen (Digitale Dividende II) sowie aus der GRW. Durch die Kombination der Fördertöpfe von EU, Bund und Land beträgt der Eigenanteil der Kommunen maximal 10 Prozent. Neben dem Anschluss von Privathaushalten und Unternehmen an das schnelle Internet liegt der besondere Schwerpunkt der Förderung in der Anbindung aller Schulstandorte mit Glasfaser.





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