Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 015/2017

Magdeburg, den 1. März 2017

Höchstes Plus in Mitteldeutschland / Sachsen-Anhalt wirbt auf ITB in Berlin
Übernachtungen 2016 auf neuem Rekordhoch / Willingmann: Tourismus bleibt auf Erfolgskurs


Das Reiseland Sachsen-Anhalt wird immer beliebter. 2016 haben die Besucherzahlen ein neues Rekordhoch erreicht: Die Gästeankünfte stiegen um 2,2% auf gut 3,2 Millionen; die Zahl der Übernachtungen legte um 2,4% auf knapp 7,8 Millionen zu. Bei der Vorstellung der Tourismusbilanz für 2016 heute in Magdeburg sagte Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann: „Auch ohne Meer oder Hochgebirge ist Sachsen-Anhalt für immer mehr Menschen eine Reise wert. Der Tourismus im Land ist seit Jahren auf Erfolgskurs. Mit dem erneuten Zuwachs im Jahr 2016 liegen wir im bundesweiten Trend und haben in Mitteldeutschland sogar deutlich die Nase vorn. Für 2017 rechnen wir mit weiter steigenden Besucherzahlen. Durch das Reformationsjubiläum werden insbesondere mehr internationale Gäste Sachsen-Anhalt entdecken.“

 

Dafür rührt das Land kräftig die Werbetrommel – auch auf der weltgrößten Reisemesse, der Internationalen Tourismusbörse ITB vom 8. bis 12. März in Berlin. „Dort werben wir aber nicht nur für die Lutherstätten in Sachsen-Anhalt“, erklärt die amtierende Geschäftsführerin der Investitions- und Marketinggesellschaft (IMG), Bettina Quäschning. „Fast 30 Unternehmen, Tourismusverbände und Kulturinstitutionen aus Sachsen-Anhalt stehen in den Startlöchern, um Reiseveranstalter, Fachjournalisten und Urlauber auf der ITB in Berlin auch mit Angeboten zu den Themen Romanik, Wein, Wandern im Harz, Radfahren auf dem Elberadweg oder zum anstehenden Bauhaus-Jubiläum 2019 zu begeistern.“

 

Die größten Zuwächse bei den Übernachtungen waren in den Reiseregionen Anhalt-Dessau-Wittenberg (+3,9%), Harz (+3,7%) und Halle/Saale-Unstrut (+3,6%) zu verzeichnen. Willingmann: „Der Harz konnte auch im Vergleich zu anderen Mittelgebirgen in Deutschland stark punkten. Das ist eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg, mithilfe der Landesförderung die touristische Infrastruktur und die Gewerbebetriebe zu modernisieren und den Harz als moderne Erlebniswelt zu vermarkten.“ Als einzige Reiseregion verzeichnete die Altmark 2016 einen Rückgang bei den Übernachtungen (-4,4%). Dies ist zurückzuführen auf den Sonderfaktor BUGA 2015 im Havelland und Havelberg – damals sind die Übernachtungen in der Altmark um 8,4% gestiegen.





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