Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 045/2017

Magdeburg, den 27. Juni 2017

Land fördert Breitbandausbau mit rund 1,38 Mio. Euro
Schnelles Internet für Haldensleben / Wünsch setzt Ersten Spatenstich: „Investition in digitale Zukunft“


Sachsen-Anhalt treibt die digitale Zukunft voran: Staatssekretär Thomas Wünsch und die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler haben heute in Haldensleben (Landkreis Börde) den Ersten Spatenstich für den vom Land geförderten Breitbandausbau gesetzt.


Im Auftrag der Stadt wird die Deutsche Telekom, die sich in einem EU-weiten Auswahlverfahren durchgesetzt hat, Privathaushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in den bisher noch unterversorgten Bereichen der Kernstadt sowie in den Ortsteilen Benitz, Hütten, Satuelle und Uthmöden an das schnelle Internet (mind. 50 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit) anschließen. Gewerbegebiete sollen sogar mit 100 Mbit/s Up- und Download ausgebaut werden. Das Land fördert den Ausbau zu 90 Prozent – mit rund 1,38 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und der Gemeinschaftsaufgabe Agrar- und Küstenschutz (GAK). Die Stadt Haldensleben steuert als Eigenanteil rund 153.000 Euro bei.


Wünsch sagte: „Schnelles Internet ist die Grundlage für den digitalen Wandel und damit auch für die wirtschaftliche Zukunft Sachsen-Anhalts entscheidend. Deshalb unterstützt das Land den Breitbandausbau, gerade auch in ländlichen Regionen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, neue Beschäftigungspotenziale zu erschließen und die Lebensqualität im ländlichen Raum zu sichern, benötigen wir eine flächendeckende Versorgung mit Hochgeschwindigkeitsinternet.“


Hintergrund:
Neben Investitionen der privaten Netzbetreiber stehen in Sachsen-Anhalt zur Förderung des Breitbandausbaus mehr als 200 Millionen Euro zur Verfügung, davon 40 Mio. Euro aus dem EFRE und 70 Mio. Euro aus dem ELER. Durch Kombination der Fördertöpfe von EU, Bund und Land beträgt der Eigenanteil der Kommunen max. 10 Prozent. Neben dem Anschluss von Privathaushalten und Unternehmen an das schnelle Internet liegt der besondere Schwerpunkt der Förderung in der Breitband-Anbindung aller Schulstandorte.





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