Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 047/2017

Magdeburg, den 28. Juni 2017

Regierungsfraktionen in Berlin einigen sich auf schrittweise Angleichung
Willingmann begrüßt Kompromiss zu Netzentgelten: „Wirtschaft und Bürger profitieren“


„Unser Drängen hat sich gelohnt. Der jetzt gefundene Kompromiss zur Angleichung der Netzentgelte ist ein gutes Signal für Verbraucher und Unternehmen im Osten. Auch Sachsen-Anhalts Wirtschaft wird davon profitieren, dass dieser gravierende Standortnachteil endlich beseitigt wird.“ Das sagte Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann heute mit Blick auf die Einigung der Regierungsfraktionen im Bund, durch die das Netzentgeltmodernisierungsgesetz noch vor der Sommerpause verabschiedet werden kann. Es sieht vor, die Netzentgelte von 2019 an in vier Schritten bis Anfang 2022 deutschlandweit zu vereinheitlichen. Derzeit zahlen Stromkunden in Ost- und Norddeutschland deutlich höhere Netzentgelte. Sie machen rund ein Viertel der Stromkosten aus.

 

Willingmann: „Die Reform war abgesprochen und längst überfällig. Umso wichtiger ist es, dass sich die Regierungsfraktionen in Berlin jetzt auf den letzten Drücker geeinigt haben und die bundesweite Angleichung der Netzentgelte noch vor der Bundestagswahl anschieben werden. Dafür hatten wir uns als Kenia-Koalition wiederholt stark gemacht.“



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