Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 006/2015

Magdeburg, den 22. Januar 2015

Stabübergabe an der Spitze der Landesanstalt für Altlastenfreistellung
Minister Aeikens: Martin Keil hat entscheidend das Gesicht der LAF geprägt


Magdeburg. Stabübergabe in der Landesanstalt für Altlastenfreistellung (LAF): Martin Keil (65), seit Gründung der LAF vor 15 Jahren an der Spitze der Landesanstalt stehend, ist am Donnerstag in den Ruhestand verabschiedet worden. Die LAF wird nach Beschluss des Verwaltungsrates ab Februar von Jürgen Stadelmann geführt.

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens würdigte Keils 15-jährige Arbeit für die LAF. Aeikens sagte anlässlich der Verabschiedung, Sachsen-Anhalt sei in Sachen Altlastensanierung und insbesondere bei deren Finanzierung sehr gut aufgestellt.

Aeikens: „Dies ist der Arbeit Martin Keils zu verdanken. Die Industriegeschichte hat uns in Sachsen-Anhalt ein ökologisch bitteres Erbe hinterlassen. Damit aufzuräumen, ist eine Generationenaufgabe, für deren Bewältigung Martin Keil entscheidende Grundsteine gelegt hat. Durch jede sanierte Fläche und jedes Unternehmen, das sich auf einer Altlastenfläche niederlässt, werden Ökologie und die regionale Wirtschaft gestärkt.“

Jürgen Stadelmann finde ein bestens bestelltes Feld und ein hochmotiviertes Team vor – gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fortsetzung der Arbeit der Landesanstalt für Altlastenfreistellung. Der studierte Wasserwirtschaftler und Wirtschaftsinformatiker Stadelmann war von 1998 bis 2006 zuständig für den Rückbau bei der EEG- Erdöl Erdgas GmbH Salzwedel/Berlin. Seit 2002 sitzt der Salzwedler für die CDU im sachsen-anhaltischen Landtag und war unter anderem umweltpolitischer Sprecher seiner Fraktion.

Hintergrund:
Die LAF hat Januar 2000 ihre Arbeit aufgenommen. Ihre Aufgabe ist es, die mit der Freistellungsregelung zusammenhängenden behördlichen Aufgaben im Altlastenbereich wahrzunehmen. Dazu gehört, die unterschiedlichen behördlichen Aktivitäten des Landes Sachsen-Anhalt im Altlastenbereich zu bündeln, zu koordinieren und das nötige Know-how für die komplexen Sanierungsmaßnahmen zusammenzuführen. Seit Inkrafttreten des Bodenschutz-Ausführungsgesetzes (BodSchAG) im April 2002 ist die LAF auch zuständige Bodenschutzbehörde für Maßnahmen in den ökologischen Großprojekten. Außerdem ist sie Bewilligungsbehörde für das Vernässungsprogramm der Landesregierung. Derzeit setzt die LAF mit 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Altlastenbereich jährlich rund 70 Millionen Euro um. Seit 2000 bis Ende 2014 belaufen sich die Ausgaben auf gut 1,1 Milliarden Euro.





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