Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft - Pressemitteilung Nr.: 052/2015

Magdeburg, den 8. Juli 2015

Allianz „Fluss-Strom Plus“ wird mit elf Millionen Euro vom Bund gefördert
Tullner bei Auftakt für neuen Wachstumskern: „Flusskraftwerke bieten große Marktchancen“


Im Beisein von Wissenschaftsstaatssekretär Marco Tullner ist heute in Magdeburg der offizielle Startschuss für den Regionalen Wachstumskern „Fluss-Strom Plus“ gegeben worden. Die Allianz aus 19 Industriepartnern und 7 Forschungseinrichtungen will in den nächsten drei Jahren die Stromerzeugung aus Flusskraft entscheidend voranbringen. Im Vordergrund steht die Weiterentwicklung ökologisch verträglicher und grundlastfähiger Flusskraftanlagen. Der Wachstumskern „Fluss-Strom Plus“ wird bis Mitte 2018 mit rund 11 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, hinzu kommen Eigenmittel der Partner von rund 5,6 Millionen Euro.

 

Tullner sagte: „Der heute gestartete Wachstumskern zeigt, wie sich mit einer guten Idee, viel Know-how und großem Engagement Zukunft gestalten lässt. Magdeburger Wissenschaftler arbeiten seit mehreren Jahren intensiv an der Entwicklung von Kraftwerken, die sich den Flüssen anpassen und kontinuierlich Energie erzeugen. Die Bundesförderung als Wachstumskern bietet die Chance, die Fluss-Strom-Technologien noch wirtschaftlicher zu machen und an den Markt zu bringen. Innovative Flusskraftwerke bieten große Marktchancen und hohe Wachstumspotenziale. Denn in vielen Ländern weltweit gibt es Interesse an einer ökologischen und grundlastfähigen Stromerzeugung. Fluss-Strom kann so zu einer festen Größe der Energieversorgung werden.“

 

Hintergrund:

19 der 26 Partner des Wachstumskerns kommen aus Sachsen-Anhalt, darunter die Universität Magdeburg, das Fraunhofer IFF, die Hochschule Merseburg, die SIBAU Genthin GmbH & Co. KG, die Ramme Electric Machines GmbH aus Osterwieck und die Schiffswerft Hermann Barthel GmbH aus Elbe/Parey. Der Wachstumskern „Fluss-Strom Plus“ ist aus einer 2008 gestarteten Netzwerkinitiative der Universität Magdeburg hervorgegangen und das Ergebnis eines 2012 durchgeführten Innovationsforums. Netzwerkmanager ist der Geschäftsführer der Experimentellen Fabrik Magdeburg, Dr. Reinhard Fietz.





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