Ministerium für Justiz und Gleichstellung - Pressemitteilung Nr.: 007/2016

Magdeburg, den 24. Februar 2016

Präsident des Oberlandesgerichts Naumburg tritt in den Ruhestand

Naumburg (MJ). Winfried Schubert, langjähriger Präsident des Oberlandesgerichts Naumburg, tritt in den Ruhestand. Justizministerin Professor Angela Kolb-Janssen hat dem Juristen, der am 7. Februar 65 Jahre alt geworden ist, für seinen Einsatz für die Justiz in Sachsen-Anhalt gedankt. Schubert habe sich mit Engagement und Eloquenz stets für die Belange der Justiz eingesetzt und regional, aber auch international wichtige Kontakte aufgebaut und gepflegt, sagte sie. Ministerin Kolb-Janssen nannte Schubert einen „Brückenbauer zwischen Justiz und Gesellschaft“, der sich insbesondere in Naumburg auch gesellschaftlich stark eingebracht habe.

Schubert, der im oberfränkischen Hof geboren wurde, war nach Jurastudium und Referendariat beim OLG München zwischen 1978 und 1992 als Richter und Staatsanwalt in München tätig. Im Frühjahr 1992 wurde er ins Thüringer Ministerium für Justiz und Europaangelegenheiten abgeordnet, wo er bis Sommer 1994 als Referatsleiter arbeitete.

Danach war er ein Jahr als Abteilungsleiter bei der Staatsanwaltschaft München tätig. Ab Sommer 1995 arbeitete er als Generalstaatsanwalt in Jena. Im April 2004 wurde er zum Präsidenten des Oberlandesgerichts bei dem Oberlandesgericht Naumburg ernannt.

Winfried Schubert ist zudem seit Dezember 2007 auch Präsident des Landesverfassungsgerichts des Landes Sachsen-Anhalt.





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