Polizeirevier Salzlandkreis - Pressemitteilung Nr.: 230/2016

Bernburg, den 19. Juli 2016

Polizeimeldungen Revierbereich Salzlandkreis

Kriminalitätsgeschehen

Güsten (Frau sexuell genötigt)

Am Montag, den 18.07.2016 kam es in der Anneliese-Kaiser-Straße zu einer sexuellen Nötigung zum Nachteil einer 16-Jährigen. Gegen Mitternacht befand sich die junge Frau vor einem Mehrfamilienhaus, als sie in englischer Sprache von einem ihr unbekannten ausländischen jungen Mann angesprochen wurde. Der 25-Jährige aus Syrien bot ihr zunächst seine Hilfe an. Anschließend sagte er, dass die junge Frau auch bei ihm schlafen könne. Die 16-Jährige lehnte seine Angebote ab und wich vor dem Mann in Richtung Hauseingang zurück. Der Mann redete weiter auf sie ein, sodass diese bei einer Bekannten im selben Hauseingang klingelte. Der Beschuldigte habe dann die 16-Jährige an sich herangezogen und mit der Hand in den Intimbereich und an die Brust gefasst. Daraufhin rief die junge Frau um Hilfe. Über die Wechselsprechanlage wurden Zeugen aufmerksam. Der 25-Jährige ließ die Geschädigte wieder los und entfernte sich ein Stück vom Ereignisort. Ein Zeuge führte die Polizeibeamten zu dem Beschuldigten. Dieser wurde im Anschluss vernommen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

 

Schönebeck/Felgelebener Straße (Mann verletzt - Polizei sucht Zeugen)

Am Montag erscheint eine Frau aus Schönebeck bei der Polizei und teilt mit, dass ihr Ehemann am 09.07.2016 womöglich Opfer einer Straftat geworden ist. Der 58-jährige aus Schönebeck begab sich nach dem Besuch einer Feier gegen 02:30 Uhr mit einem weiteren Gast zu Fuß nach Hause. In der Felgelebener Straße auf Höhe des dortigen Billardcafés trennten sich die Wege beiden Männer. Gegen 02:55 Uhr fand ein Zeuge auf Höhe der Kreuzung Söker Straße den 58-Jährigen auf dem Gehweg liegend auf und rief einen Rettungswagen. Der Mann aus Schönebeck wies Verletzungen am Kopf auf und wurde in die Uniklinik nach Magdeburg gebracht. Er selbst habe keinerlei Erinnerung an den Vorfall.

Die Polizei des Salzlandkreises bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich gern auch telefonisch unter 03471/3790, zu melden.

 

Börde-Hakel/Westeregeln (Einbruchsversuch bei Versicherung)

In der vergangenen Nacht wurde in der Straße der Einheit versucht in ein Versicherungsbüro eingebrochen. Unbekannte betraten das frei zugängliche Grundstück von der Straße aus über die Grundstücksein- bzw. ausfahrt. Auf der rückwärtigen Seite des  Gebäudes versuchten die Täter ein Fenster gewaltsam aufzuhebeln und in die Büroräume einzudringen. Das Vorhaben scheiterte und die Täter verließen den Tatort wieder unerkannt.

 

Hecklingen (Diebstahl aus Gartenlaube)

Am Montag erscheint ein 63-jähriger Gartenbesitzer bei der Polizei und zeigt einen Einbruch in seinen Garten in der Hermann-Danz-Straße an. Der oder die unbekannten Täter überstiegen das Gartentor und verschafften sich auf noch unbekannte Art und Weise Zugang zur Laube. Aus der Laube wurden 3 Lampen entwendet. Aus einem Schuppen entwendeten die Täter einen Rasenmäher, eine Motorsense sowie diverses Werkzeug. Hinweise auf die Täter gibt es bisher nicht. 

Der Tatzeitraum liegt zwischen dem 01.06.2016 und 18.07.2016.

 

Aschersleben (Sachbeschädigung Frisör)

In der Zeit vom 09.07. bis 10.07.2016 kam es am Markt zu einer Sachbeschädigung. Unbekannte zündeten vermutlich Feuerwerkskörper indem sie diese gegen die Fensterscheiben des dortigen Frisörsalons warfen. Zudem wurden die Scheiben einer darüber liegenden Wohnung durch Einschmelzungen beschädigt. Zu einer vollständigen Zerstörung und Unbrauchbarmachung der Scheiben kam es nicht.

 

Aschersleben (Fahrzeug gestohlen)

Am Montag erscheint ein 28-Jähriger aus Hessen bei der Polizei und meldet sein Fahrzeug als gestohlen. Am Samstag, den 16.07.2016 stellte er den VW Multivan in der Straße Hopfenmarkt ab. Anschließend begab er sich zu einer Feier. Nach Beendigung der Veranstaltung fuhr er mit einem Taxi zur Besucherunterkunft. Als er sich am Montag, den 18.07.2016 gegen 12:30 Uhr wieder zum Abstellort begab, konnte er sein Fahrzeug nicht mehr auffinden. Auch eine Absuche in der näheren Umgebung verlief ergebnislos. Hinweise zur Tat gibt es bisher nicht. 

 

Bernburg (Fahrraddiebstahl)

Am Sonntag, den 17.07.2016 kam es zwischen 19:00 Uhr und 20:00 Uhr zum Diebstahl von gleich zwei Fahrrädern. Die geschädigten Besitzer stellten ihre Fahrräder in der John-Scher-Straße neben dem Wohnhaus ab. Als sie nach einer Stunde ihre Räder noch einmal benutzen wollten, waren sie verschwunden. Beide Fahrräder waren mittels Schloss gesichert. Bei den gestohlenen Fahrrädern handelt es sich um ein silbernes Damenfahrrad mit schwarzem Schriftzug und Fahrradkorb vorn und um ein schwarzes Mountainbike mit weißem Schriftzug.

Hinweise zur Tat, den Tätern oder dem Verbleib des Diebesgutes nimmt die Polizei des Salzlandkreises, gern auch telefonisch unter 03471/3790, entgegen.

 

 

Könnern (Kassiererin abgelenkt – Geld aus Kasse gestohlen)

In der vergangenen Woche kam es in einem Einkaufsmarkt in der Magdeburger Straße zu einem Trickdiebstahl. Am Donnerstag begaben sich gegen 11:00 Uhr zwei englisch sprechende Männer an die Kasse des Marktes. Eine der Personen legte Waren auf das Band und bezahlte diese. Die zweite Person fing ein Gespräch mit der Angestellten an und hat sie um Hilfe bei der Geldentnahme aus dem Portemonnaie gebeten. Im Anschluss wollte der Unbekannte noch einen Schein in Münzgeld gewechselt haben. Bei der Überprüfung der Kasse und der Einnahmen, wurde festgestellt dass ein dreistelliger Betrag fehlt. Hinweise zur Identität der Männer gibt es bislang nicht.

 

Verkehrsgeschehen

Aschersleben (Kind von Pkw angefahren)

Gestern kam es gegen 20:10 Uhr in der Bestehornstraße zu einem Verkehrsunfall mit einem Kind. Eine 20-jährige Fahrzeugführerin befuhr die Besthornstraße aus Richtung Herrenbreite kommend. Eine 34-jährige Mutter ging linksseitig auf dem Fußweg entlang. Ihr 4-jähriger Sohn befand sich auf dem rechten Fußweg. Plötzlich überquerte das Kind unerwartet die Fahrbahn und wurde vom Pkw der 20-Jährigen erfasst. Das Kind wurde leicht verletzt und zur Beobachtung ins Klinikum Aschersleben verbracht.

 

Schönebeck (Fahrradfahrerin entfernt sich unerlaubt nach Unfall)

Am 18.07.2016 kam es gegen 09:25 Uhr in der Elbstraße zu einem Verkehrsunfall. Eine Zeugin beobachtete, wie eine Frau zwischen 60-70 Jahre Wischbewegungen an einem parkenden Pkw vornahm. Sie informierte die Besitzerin des Nissan und beide nahmen das Fahrzeug in Augenschein. Das Fahrzeug wies am vorderen linken Kotflügel Beschädigungen am Lack auf. Die mögliche Verursacherin hatte den Unfallort zuvor bereits in Richtung Markt verlassen. Sie trug einen Hut, war hell (beige) bekleidet und fuhr mit einem schwarzen Damenrad mit heller Aufschrift mit 2 Körben (vorn und hinten).

Die Fahrradfahrerin wird gebeten sich bei der Polizei des Salzlandkreises, gern auch telefonisch unter 03471/3790, zu melden.

 

Verkehrskontrollen

Könnern (Geschwindigkeitskontrolle)

Die Polizei führte am Montag, zwischen 10:15 Uhr und 12:15 Uhr, in der Lindenstraße, in Fahrtrichtung Köthen, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt bei 50 km/h. Im Messzeitraum passierten 100 Fahrzeuge die Messstelle. Dabei wurden 12 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und dokumentiert. 10 Fahrern wird in den nächsten Tagen oder Wochen einen Verwarngeldbescheid, bis 35.-€ zugesandt. Gegen 2 Fahrer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet, der Schnellste wurde mit 89 km/h gemessen.

 

Bernburg (Geschwindigkeitskontrolle)

Die Polizei führte am Montag, zwischen 07:00 Uhr und 10:00 Uhr, in der Poleyer Straße, in Fahrtrichtung Poley, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt bei 50 km/h. Im Messzeitraum passierten 152 Fahrzeuge die Messstelle. Dabei wurden 10 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und dokumentiert. 8 Fahrern wird in den nächsten Tagen oder Wochen einen Verwarngeldbescheid, bis 35.-€ zugesandt. Gegen 2 Fahrer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet, einen der Fahrer erwartet zudem ein Fahrverbot. Der Schnellste wurde mit 74 km/h gemessen.

 

Sonstiges

- Falschgeld - Salzlandkreis

Präventionsbeitrag der Polizeilichen Informations- und Beratungsstelle

In den letzten Wochen sind im Salzlandkreis vermehrt falsche 20.- und 50.- Euro-Scheine aufgetaucht. Die Gelder wurden überwiegend erst in einer der Kontrollmaschinen der örtlichen Banken festgestellt und aussortiert. das lässt den Schluss zu, dass die Fälschungen, sogenannte Falsifikate, entweder sehr gut sind oder die Bevölkerung dem Thema Falschgeld zu wenig Beachtung schenkt.

Die Herstellung solcher Falsifikate kann die Bevölkerung nichts verhindern. Der Anteil, welchen die Bevölkerung allerdings an der Verbreitung dieses Falschgeldes beiträgt kann aber durch eine gezielte Aufklärung verändert werden.

Ein Falsifikat ist in der Regel für den Bürger nicht sofort als ein solches zu erkennen, daher ist es wichtig, dass man bereits bei kleineren Scheinen auf die vorhandenen Sicherheitsmerkmale achtet. Unser Euro ist ein sicheres Zahlungsmittel, tragen sie dazu bei, dass es auch so bleibt.

 

In den 9 polizeilich bekannten Fällen im Juli, sind 20.- und 50.- Euro Falsifikate verwendet worden.

Die Wasserzeichen zeigen bei der Betrachtung im Licht nicht transparent sondern eher als leicht gelblicher Aufdruck. Wenn man sie auf einen dunklen Hintergrund legt, sind sie weiterhin zu erkennen.

Der Sicherheitsfaden ist nur angedeutet, hält man den Schein gegen das Licht, bleibt er unverändert und wird nicht dunkel. Ein Sicherheitsfaden ist im Gegenlicht undurchsichtig!

Die Farbe der Falsifikate ist im Vergleich zum echten Geldschein dunkler, der Druck selbst nicht so filigran.

Bei dem verwendeten 20.- Euro Schein ist der Perlglanzstreifen auf der Rückseite kaum zu erkennen bzw. gar nicht vorhanden. Beim kippen bemerkt man keinerlei Farbwechsel.

Die „Blüten“, welche derzeit im Salzlandkreis kursieren sind für den geschulten Betrachter leicht zu erkennen. Deshalb einige Hinweise ihrer Polizei, wie sie sich vor Falschgeld schützen können.

 

http://www.sicherheitsmerkmale.polizei-beratung.de/

1.  FÜHLEN :     Die Beschaffenheit der Banknoten

Die Banknote hat große Anteile an Baumwolle und ist deshalb griffig und  fest,   

- nicht glatt und lappig -

Der Aufdruck ist an manchen Stellen etwas dicker;

2. SEHEN :      Das Wasserzeichen

Es entsteht bei der Herstellung durch verschiedene Papierstärken und ist daher, beim Halten gegen das Licht oder Auflegen auf eine dunkele Unterlage durchsichtig.

Es besteht aus einem schemenhaften Motiv und der durchleuchtenden Wertzahl.

 – bei einer falschen Banknote, sieht es in allen Haltungen gleich aus-

                        Der Sicherheitsfaden

                                   Es ist in der Mitte des Scheines ein dunkeler Streifen zu erkennen

3. KIPPEN :     Das Hologrammzeichen

Im Hologramm erscheint jeweils die Wertzahl und das EURO- Symbol bzw. ein Fenster. Im Hintergrund erscheinen beim Kippen Regenbogenfarben.

                                   - beim „Falschen“ verändert sich das Zeichen nicht-

                                   Die Wertzahl mit Farbwechsel

Beim Kippen wechselt die Wertzahl auf der Rückseite der Banknote ihre  Farbe von Purpurrot auf Olivgrün oder Braun

                                   - beim „Falschen“ bleibt die Farbe gleich -

 

Im Übrigen handelt nicht nur derjenige strafbar, der die Falsifikate herstellt, ebenfalls bestraft wird, wer das Falschgeld in Verkehr bringt. Bedeutet also für jeden, der das falsche Geld weitergibt könnte es zum Problem werden.

Was also tun, wenn sie mit Falschgeld in Kontakt gekommen sind?

Informieren sie bitte sofort die Polizei.

Eine Beschreibung der aushändigenden Person ist sehr wichtig. Fahrzeugkennzeichen oder sonstige Hinweise, die zur Identifizierung beitragen können sollten sie sich merken.

 

 






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