Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 041/2016

Magdeburg, den 26. September 2016

Minister überreicht Zuwendungsbescheid für Erschließung von Gewerbegebieten
Land fördert Breitbandausbau in Zerbst/Anhalt / Felgner: Schnelle Netze sichern Zukunftsfähigkeit


Schnelles Internet für Zerbst/Anhalt: Wirtschaftsminister Jörg Felgner hat heute den ersten Förderbescheid aus dem Landes-Programm „NGA Breitbandausbau“ an Bürgermeister Andreas Dittmann überreicht. Durch die 90-prozentige Förderung in Höhe von rund 533.000 Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) kann die Stadt alle Gewerbegebiete bis Ende 2017 mit leistungsfähigen Glasfaseranschlüssen (100 Mbit/s Up- und Download) erschließen lassen.

 

Bei der Bescheid-Übergabe sagte Felgner: „Schnelles Internet ist ein Muss. Deshalb forcieren wir den Breitbandausbau. Bis Ende 2018 soll es in Sachsen-Anhalt flächendeckend schnelle Netze für Privathaushalte und Unternehmen geben. In Zerbst wird dieses Ziel schon früher erreicht. Bis Ende 2017 sollen alle Gewerbegebiete mit leistungsfähigen Glasfaseranschlüssen erschlossen sein. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur für die Unternehmen im Land ist enorm wichtig. Breitbandausbau ist Wirtschaftsförderung, denn schnelle Netze sichern die Zukunftsfähigkeit.“

 

Hintergrund:

Neben den Investitionen der privaten Netzbetreiber stehen in Sachsen-Anhalt zur Förderung des Breitbandausbaus gut 200 Mio. Euro zur Verfügung. Davon kommen 40 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 70 Mio. Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), 60 bis 80 Mio. Euro aus dem Förderprogramm des Bundes, 9 Mio. Euro aus der Versteigerung der Rundfunkfrequenzen (Digitale Dividende II) sowie weitere Mittel aus der GRW.

 

In den einzelnen Projekten werden in der Regel EU- und Bundesmittel kombiniert, um eine hohe Förderquote zu sichern und auch finanzschwachen Kommunen den Ausbau der digitalen Infrastruktur zu ermöglichen. So fördert das Land den Breitbandausbau zu 90 Prozent, bei Kommunen in Haushalts-Konsolidierung sogar zu 100 Prozent.



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