Oberlandesgericht - Pressemitteilung Nr.: 014/2016

Naumburg (Saale), den 9. November 2016

(OLG NMB) "Die aktuelle Flüchtlingssituation aus Sicht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International"

Mittwoch, den 16. November 2016, 18:00 Uhr, OLG Naumburg, Saal 525 (Mittwochsgespräch)

Referent: Wolfgang Grenz, Berlin

 

Seit dem Sommer 2015 ist die Flüchtlingspolitik sowohl in Deutschland als auch auf der Ebene der Europäischen Union eines der wichtigsten politischen Themen. Die Aufnahme von syrischen Flüchtlingen aus Ungarn durch die Bundesrepublik Deutschland hat zu lebhaften Diskussionen in Deutschland geführt. Während es auf der einen Seite in Teilen der Bevölkerung eine "Willkommenskultur" gibt, stehen andere Teile der Bevölkerung der Aufnahme von Flüchtlingen kritisch bis sehr kritisch gegenüber. Auch in den Regierungsparteien gibt es erhebliche Meinungsunterschiede zur Flüchtlingspolitik.

 

Der 1947 in Lützen geborene Referent ist Jurist und war von 1979 bis 2013 hauptamtlicher Mitarbeiter und zuletzt Generalsekretär der deutschen Sektion von Amnesty International. Er ist heute ehrenamtliches Mitglied der Fachkommission Asyl und Vorsitzender des Aufsichtsrats der UNO-Flüchtlingshilfe. Er wird die aktuelle Flüchtlingspolitik aus Sicht von Amnesty International beleuchten, die Grundlagen des Flüchtlingsrechts darstellen und die seit dem Sommer 2015 eingetretene Rechtsentwicklung auf ihre Vereinbarkeit mit internationalem Flüchtlingsrecht untersuchen.

 

Seien Sie zu diesem weiteren „Mittwochsgespräch“ am Oberlandesgericht Naumburg herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei. Für Rückfragen stehe ich  Ihnen unter der Telefonnummer 03445 /28 22 29 oder per E-Mail: presse.olg@justiz.sachsen-anhalt.de gern zur Verfügung.

 





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