Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 161/2017

Magdeburg, den 16. März 2017

Sieben MDM-geförderte Filme beim Deutschen Filmpreis 2017

Die Filmförderung durch die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) zahlt sich aus. Heute wurden die Nominierungen zum Deutschen Filmpreis bekannt gegeben. Von den zwölf vorausgewählten Filmen, die mit Unterstützung der MDM entstanden, konnten sich sieben Filme durchsetzen und stehen in diversen Kategorien als nominierte Produktionen für den Deutschen Filmpreis 2017 fest.

„Ich gratuliere den Filmschaffenden zu diesem Erfolg. Insgesamt geht es um 28 Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2017 für MDM-geförderte Filme“, erklärte Staatsminister und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt Rainer Robra. „Bei sechs der sieben MDM-geförderten Produktionen fanden Dreharbeiten auch in Sachsen-Anhalt statt“, informierte Robra weiter. „Ich freue mich, dass sich der Film- und Medienstandort Sachsen-Anhalt so gut entwickelt hat. Gleichzeitig freue ich mich, dass sich die Arbeit der MDM für Mitteldeutschland auszahlt und wünsche mir natürlich, dass die Filmemacher mit neuen Projekten an unseren Standort zurückkommen.“

Eine hervorragende Chance ausgezeichnet zu werden hat der Film „Wild“ von Regisseurin Nicolette Krebitz mit sieben Nominierungen - darunter Bester Spielfilm, Beste Regie, Beste weibliche und männliche Hauptrolle, Beste Kamera/Bildgestaltung, Bester Schnitt sowie Beste Tongestaltung. Die Filme „24 Wochen“ (Regie: Anne Zohra Berrached), „Paula“ (Regie: Christian Schwochow) und „Tschick“ (Regie: Fatih Akin) glänzen mit jeweils vier Nominierungen. „Das kalte Herz“ (Regie: Johannes Naber), „Einsamkeit und Sex und Mitleid“ (Regie: Lars Montag) sowie „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“ (Regie: Andreas Dresen) folgen mit je drei Nominierungen.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Filmakademie und dem Land Sachsen-Anhalt zeigt das Studiokino Magdeburg in der Reihe LOLA@Magdeburg vom 20. bis 26. April 2017 die nominierten Filme im Kino. Die Reihe startete im Jahr 2011 und findet in diesem Jahr zum siebenten Mal statt.

Hintergrund:

Nachdem alle 1.850 Mitglieder der Deutschen Filmakademie über die Preisträger abgestimmt haben, wird der Deutsche Filmpreis, die LOLA, am 28. April 2017 im Rahmen einer Gala in Berlin vergeben. Der Deutsche Filmpreis ist mit Preisgeldern der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3 Mio. Euro dotiert. Den Deutschen Filmpreis als renommierteste Auszeichnung für den deutschen Film gibt es seit 1951. Weitere Informationen: http://www.deutscher-filmpreis.de/nominierungen-2017/





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