Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 124/2017

Magdeburg, den 21. September 2017

Verkehrsminister Webel weiht 100. Projekt im Schnittstellenprogramm ein

Halle-Nietleben ist das 100. Bahnhofsumfeld, dessen Neugestaltung im Rahmen des Schnittstellenprogramms vom Land Sachsen-Anhalt gefördert wurde. „Das Schnittstellenprogramm läuft seit 20 Jahren sehr erfolgreich und wird fortgesetzt, um den Zugang zur Eisenbahn attraktiver zu machen und neue Fahrgäste zu gewinnen. Auch hier in Halle-Nietleben haben das Land und die Stadt Halle gemeinsam eine moderne Schnittstelle geschaffen, die Bahn, Bus, Fahrrad, Auto und Fußgängerverkehr miteinander verknüpft. Und zusammen mit den Stadtwerken haben wir eine E-Ladesäule für Elektroautos aufgestellt, so dass Halle-Nietleben für die Zukunft gerüstet ist. Auch dieses E-Ladenetz werden wir weiter ausbauen“, sagte Verkehrsminister Thomas Webel heute bei der Einweihung.

Vor der Gestaltung der Schnittstelle wurden im Bahnhof Nietleben bereits die Gleise erneuert und ein neuer Bahnsteig gebaut, der stufenfrei erreichbar und direkt mit der neuen Schnittstelle verbunden ist. Entbehrliche Gebäude wurden abgerissen, und für die Nutzung des historischen Empfangsgebäudes entwickelt die Stadt Halle neue Pläne.

2015 entstanden im Bahnhofsumfeld zwei barrierefreie Bushaltestellen mit Geh- und Radwegen sowie 42 P+R- und Kurzzeitparkplätze. Neue Stationswegweiser machen auf die Lage des Bahnhofs aufmerksam. Eine E-Ladesäule komplettiert die Anlage.

Der Umbau der Schnittstelle kostete knapp 2,5 Millionen Euro. Davon hat das Land 1,98 Millionen Euro beigesteuert. Das Schnittstellenprogramm wird von der landeseigenen Nahverkehrsservicegesellschaft NASA betreut.

Zur Ihrer Information:

Die S-Bahnlinie 7 pendelt im Halbstundentakt zwischen Hauptbahnhof und Nietleben. An einem Wochentag steigen am Bahnhof Halle-Nietleben bis zu 300 Fahrgäste ein und aus. Die neue E-Ladesäule ist eine von derzeit 60 Ladepunkten nach europäischem Standard in der Stadt Halle und im Saalekreis. Im Land gibt es insgesamt 200 solcher Ladepunkte. Bis 2020 sollen es 500 werden, so dass der Weg zum nächsten Ladepunkt maximal 15 Kilometer oder 15 Minuten mit dem Auto beträgt.





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