Oberlandesgericht - Pressemitteilung Nr.: 005/2017

Naumburg (Saale), den 21. September 2017

(OLG NMB) "Globaler Waffenhandel - eine Bedrohung für die Menschenrechte" - Mittwochsgespräch

Mittwochsgespräch


Mittwoch, den 27. September 2017, 18:00 Uhr, OLG Naumburg, Saal 525

Referent: Dr. Mathias John, Berlin

 

Zahlreiche Konflikte bestimmen seit geraumer Zeit das Weltgeschehen. Diese Konflikte könnten ohne Waffen nicht gewaltsam ausgetragen werden. Deswegen lohnt es sich, einen Blick auf die Mechanismen zu werfen, die den Konfliktparteien ermöglichen, ihre Auseinandersetzungen bewaffnet und oft unter Verletzung der Menschenrechte zu führen. Internationaler Waffenhandel ist geeignet, solche Konflikte anzuheizen und die nachhaltige Entwicklung in manchen Gebieten der Welt zu gefährden.

 

Der Referent, Dr. Mathias John, Jahrgang 1957, arbeitet seit 1980 ehrenamtlich bei Amnesty International unter anderem zu den Themengebieten Rüstungstransfers und Menschenrechte. Er wird die menschenrechtliche Sichtweise auf den internationalen Waffenhandel und die Praxis der oft aus außen- oder sicherheitspolitischem Interesse erteilten staatlichen Genehmigung von Waffenexporten beleuchten. Auch wird er über die Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland und der internationalen Gemeinschaft für die Eindämmung von Rüstungstransfers, insbesondere durch konsequente Umsetzung des von den Vereinten Nationen verabschiedeten Waffenhandelsvertrages (Arms Trade Treaty), sprechen.

 

Seien Sie zu diesem weiteren „Mittwochsgespräch“ am Oberlandesgericht Naumburg herzlich eingeladen!  Rückfragen richten Sie bitte an den Pressesprecher des Oberlandesgerichts Naumburg, Henning Haberland, der Ihnen unter der Telefonnummer 03445 /28 22 29 oder per E-Mail: presse.olg@justiz.sachsen-anhalt.de gern zur Verfügung steht.

 

 





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