Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 618/2017

Magdeburg, den 10. Oktober 2017

Landesgartenschau 2022 – Land sagt unterlegenen Bewerbern Unterstützung zu

Die Landesregierung hat den bei der Bewerbung für die Landesgartenschau 2022 unterlegenen Städten Unterstützung bei der Umsetzung einzelner Elemente ihrer Konzepte zugesagt. So dürfen Ballenstedt, Blankenburg und Dessau-Roßlau darauf hoffen, dass ihre Projekte zumindest in Teilen verwirklicht werden. Dies soll durch eine bevorzugte Fördermittelvergabe z. B. im Rahmen der Stadterneuerung erfolgen. Der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Dr. Ralf-Peter Weber, erklärte dazu: „Bewerben lohnt sich! Bei dem Wettbewerb für die Landesgartenschau gibt es nur Gewinner. Ziel der Landesregierung ist, dass der Wettbewerb um den Austragungsort der Landesgartenschau weiterhin für die Kommunen attraktiv bleibt. Die Landesgartenschau ist ein interessantes Instrument Kommunen zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Manche Ideen, die für die Landesgartenschau im Wettbewerb entstanden, sind zu gut um ad acta gelegt zu werden.“

Bereits bei der Vergabe der Landesgartenschau 2022 an Bad Dürrenberg hatte sich die Landesregierung entschlossen, den einzelnen Mitbewerbern bei der Umsetzung der entwickelten Projekte unter die Arme zu greifen. Dies wurde in der heutigen Kabinettssitzung bekräftigt. So sollen z. B. in Ballenstedt in der Altstadt Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt werden. In Blankenburg soll es im Bereich des Kleinen Schlosses Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten geben und in Dessau-Roßlau sollen im Stadtpark die Eingänge und das Teehäuschen aufgewertet werden. Insgesamt soll es mit Hilfe der zuständigen Ressorts gelingen, Teile der Konzepte umzusetzen.

„Der Bewerbungsprozess an sich stellt für die jeweilige Kommune schon einen Mehrwert dar. Fragestellungen wie ich die Wirtschaft und die Bevölkerung an der zukunftsfähigem Gestaltungsprozess beteiligen kann, sind gelebter Alltag“, so der Staatssekretär.

 





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