Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 012/2018

Magdeburg, den 27. Februar 2018

1 Mio. € aus Programm „ego.-INKUBATOR“ für „Additiv+“ und „FabLab“
Ude eröffnet Gründerlabore: „Uni Magdeburg wird zum Hotspot für innovative Start-ups“


Impuls für innovative Ausgründungen aus der Wissenschaft: Staatssekretär Dr. Jürgen Ude hat heute das insgesamt elfte Gründerlabor der Universität Magdeburg feierlich eröffnet. Das neue Fertigungslabor „Additiv+“ wurde mit 700.000 Euro aus dem Programm „ego.-INKUBATOR“ gefördert – in ihm können sich Gründungswillige praxisnah an Herstellung und Nachbearbeitung von Bauteilen und Prototypen durch selektives Laserschmelzen ausprobieren. Eingeweiht wurde heute zudem das erweiterte „FabLab“. In dieser Mini-Fabrik können Studierende ihre kreativen Ideen durch innovative Konstruktions- und Fertigungsverfahren zu komplexen Prototypen weiterentwickeln. Der Ausbau wurde mit 300.000 Euro aus Programm „ego.-INKUBATOR“ gefördert.

Ude sagte: „Unsere Hochschulen haben alles, was es für erfolgreiche Gründungen braucht: Know-how aus exzellenter Forschung und engagierte Menschen mit kreativen Ideen. Die vom Land geförderten Inkubatoren helfen dabei, dass aus diesen guten Ideen innovative Start-ups werden können. Hier haben Studierende, Absolventen und Mitarbeiter die Chance, sich auszuprobieren und Geschäftsideen praxisnah weiter zu entwickeln. Mit dem nunmehr elften Inkubator wird die Uni Magdeburg immer mehr zum Hotspot für akademische Gründer.“

Das Fertigungslabor „Additiv+“ richtet sich v.a. an Gründungsinteressierte aus Bereichen wie Maschinenbau, Mechatronik oder Medizintechnik. Ihnen stehen u.a. eine Laserschmelz-Anlage, eine Präzisionsschleifanlage und ein spezielles Lichtmikroskop zur präzisen Beurteilung von Oberflächen zur Verfügung. Das bestehende „FabLab“ wurde u.a. um Maschinen zur schnellen Herstellung von Spritzgießformen und eine Spritzgießmaschine erweitert.

Mit dem 2010 gestarteten Programm „ego.-INKUBATOR“ unterstützt das Land den Ausbau der Gründer-Infrastruktur an den Hochschulen im Land. Gefördert werden u.a. die Einrichtung von Laboren, Gründerräumen, Werkstätten und Pilotanlagen sowie Personalausgaben für Betreuungspersonal und Betriebskosten – maximal 700.000 Euro für neue Inkubatoren bzw. bis zu 300.000 Euro für Erweiterungen. In der aktuellen EU-Strukturfondsperiode (2014-2020) sind bislang 18 Vorhaben im Volumen von knapp zehn Millionen Euro aus EFRE-Mitteln des Landes gefördert worden.





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