Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 043/2018

Magdeburg, den 17. Mai 2018

Rund 1,6 Millionen Euro für Straßen-ausbau im Süden von Sachsen-Anhalt

Am Dienstag (22.05.) beginnen in Aue (Burgenlandkreis) die ersten Arbeiten zur umfangreichen Sanierung der Landesstraße (L) 201. Das Land investiere rund 1,6 Millionen Euro in den Ausbau der Ortsdurchfahrt sowie in die Ertüchtigung der Straße bis zur Thüringer Landesgrenze sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel vor Beginn der Maßnahme. „Unsere Straßen müssen tagtäglich steigenden Verkehrsbelastungen standhalten und zugleich jederzeit für alle Verkehrsteilnehmer sicher passierbar sein. Deshalb muss regelmäßig in den Ausbau und die Substanzerhaltung des Netzes investiert werden“, erklärte Webel. Damit verbunden seien leider oftmals Einschränkungen für Anlieger und Autofahrer. Nach Abschluss der geplanten Arbeiten würden jedoch alle gleichermaßen von der nach modernsten Standards ausgebauten Straße profitieren, bat der Minister um Verständnis für die temporären Umleitungen.

Nach Informationen von Webel soll die L 201 im Laufe des nächsten Jahres auf einer Länge von insgesamt gut zwei Kilometern ertüchtigt werden. Dabei wird die Ortsdurchfahrt Aue (rd. 450 m), einschließlich der Kreuzungen mit den Kreisstraßen (K) 2232 und K 2232, grundhaft ausgebaut. Auch Nebenanlagen, wie Gehwege und Grundstückszufahrten, werden ertüchtigt. Dafür investiert die Gemeinde Molauer Land noch einmal 200.000 Euro. An dem Bauvorhaben beteiligen sich zudem die regionalen Wasser-/Abwasserverbände, die ihre Leitungssysteme im Zuge der Arbeiten teilweise erneuern.

Die knapp 1.600 Meter „freie“ Strecke bis zur Landesgrenze wird ebenfalls umfangreich saniert, zum Teil grundhaft ausgebaut und verbreitert. Dabei werden zum Beispiel die Bankette, Durchlässe und der Straßengraben erneuert. Darüber hinaus ist vorgesehen, sämtliche Anbindungen von Gemeindestraßen und Feldwegen sowie die Ackerzufahrten in diesem Abschnitt anzupassen.

In diesem Jahr sollen abschnittsweise alle Bauleistungen in der Ortslage realisiert und ein neuer Regenwasserkanal an der „freien“ Strecke (außerorts) verlegt werden. Hier werden dann nach einer dreimonatigen Winterpause die geplanten Arbeiten an der Fahrbahn ausgeführt. Wenn alles planmäßig verläuft, kann das gesamte Vorhaben Ende Juni 2019 abgeschlossen werden.

Solange müssen Anlieger und Verkehrsteilnehmer mit Behinderungen rechnen, da die L 201 – voraussichtlich ab 28. Mai – für die Baumaßnahme voll gesperrt wird. Die ausgeschilderte, weiträumige Umleitung für den Durchgangsverkehr führt über die Bundesstraße (B) 88 in Richtung Leislau, Camburg bis Rodameuschel und weiter über die L 1073 bis Wetzdorf zur L 2306 nach Schkölen (und umgekehrt).

In Aue selbst wird für den Anliegerverkehr extra eine innerörtliche Umfahrung (bis max. 7,5 t) ertüchtigt.





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