Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 063/2018

Magdeburg, den 20. September 2018

Staatssekretär überreicht vier Förderbescheide an Städte und Kommunen
1,8 Mio. € für Breitbandausbau in Anhalt-Bitterfeld / Wünsch: Ländlicher Raum braucht schnelles Internet


Finanzieller Rückenwind für schnelles Internet im Landkreis Anhalt-Bitterfeld: Staatssekretär Thomas Wünsch hat heute gleich vier Förderbescheide für den Breitbandausbau im Gesamtvolumen von rund 1,84 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln überreicht – damit können die Städte Sandersdorf-Brehna, Zörbig und Südliches Anhalt sowie die Gemeinde Osternienburger Land in den kommenden Monaten knapp 1.400 Privathaushalte, 170 Unternehmen sowie 10 öffentliche Einrichtungen an das schnelle Internet (mindestens 50 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit) anschließen.

 

Wünsch sagte: „Viele Anwendungen im privaten Bereich und in Unternehmen brauchen schnelles Internet. Gerade die Menschen im ländlichen Raum sind auf leistungsfähige Breitbandverbindungen angewiesen. Dafür legen viele unserer Kommunen mithilfe der Förderung von Bund, Land und EU jetzt die Grundlagen. Das ist ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg ins Gigabit-Zeitalter. Umso wichtiger ist es, dass sich nunmehr auch alle Kommunen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld auf den Weg gemacht haben, um den Ausbau mit schnellem Internet flächendeckend voranzubringen.“

 

Stadt Sandersdorf-Brehna:

Gesamtinvestition: rund 499.900 Euro, davon rund 449.900 Euro Förderung (Förderquote: 90 Prozent; 75% aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und 15% Landesmittel) sowie rund 50.000 Euro Eigenanteil der Kommune. Den Zuschlag für den Ausbau hat nach einem EU-weiten Auswahlverfahren die Envia Tel erhalten.

 

Stadt Zörbig:

Gesamtinvestition: rund 226.400 Euro, davon rund 203.700 Euro Förderung (Förderquote: 90 Prozent; 75% aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und 15% Landesmittel) sowie rund 22.700 Euro Eigenanteil der Kommune. Den Zuschlag für den Ausbau hat nach einem EU-weiten Auswahlverfahren die Deutsche Telekom erhalten.

 

Stadt Südliches Anhalt:

Gesamtinvestition: 649.000 Euro, davon 584.100 Euro Förderung (Förderquote: 90 Prozent; 75% aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und 15% Landesmittel) sowie 64.900 Euro Eigenanteil der Kommune. Den Zuschlag für den Ausbau hat nach einem EU-weiten Auswahlverfahren die Deutsche Telekom erhalten.

 

Gemeinde Osternienburger Land:

Gesamtinvestition: rund 1,1 Millionen Euro, davon rund 598.800 Euro Förderung aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und rund 501.000 Euro aus Bundesmitteln (Förderquote: 100 Prozent). Den Zuschlag für den Ausbau hat nach einem EU-weiten Auswahlverfahren die MDDSL erhalten.

 

Aktuelle Informationen zu Breitbandausbau und Digitalisierung in Sachsen-Anhalt gibt es auch auf dem Twitter-Kanal des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung unter www.twitter.com/mwsachsenanhalt.

 

Hintergrund:

Zur Ergänzung der Investitionen privater Netzbetreiber stehen in Sachsen-Anhalt für die Förderung des Breitbandausbaus rund 300 Millionen Euro zur Verfügung. Durch Kombination der Fördertöpfe von EU, Bund und Land beträgt der Eigenanteil der Kommunen maximal 10 Prozent. Finanzschwache Kommunen können sogar 100 Prozent Förderung erhalten. Privathaushalte werden mit Downloadgeschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit pro Sekunde angeschlossen – Unternehmen in Gewerbegebieten erhalten symmetrische 100 Mbit pro Sekunde (jeweils Up- und Download).





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