Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 512/2018

Magdeburg, den 24. September 2018

Sitzung der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ in Halle / Haseloff fordert von Industrie und öffentlicher Hand 60 Milliarden Euro für den Strukturwandel

Am Rande der Sitzung der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ in Halle sagte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff: „Nach den Erfahrungen mit dem Ende der Steinkohleförderung, die noch nicht einmal mit einer Beendigung der Steinkohleverstromung verbunden war, müssen vonseiten der Industrie und der öffentlichen Hand für die Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen und Infrastrukturmaßnahmen in den Regionen, die vom Rückgang der Kohleverstromung betroffen sind, mindestens 60 Milliarden Euro aufgebracht werden.“

 

Haseloff führte weiter aus: „Von herausragender Bedeutung für die Wirtschaftskraft und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes ist eine zeitgemäße Balance zwischen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit. Es geht besonders um die sichere und stabile Versorgung mit Strom für Industrie, Gewerbe, Handel, den öffentlichen Sektor und die privaten Haushalte.“

 

Erneut forderte der Ministerpräsident, nicht den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen. Haseloff: „Den vom Strukturwandel betroffenen Regionen müssen zunächst realistische Zukunftsperspektiven aufgezeigt werden. Und erst dann kann es um ganz konkrete Schritte zur Verringerung der Kohleverstromung gehen. Der Strukturwandel muss wirtschaftlich abgesichert werden.“





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