Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 069/2018

Magdeburg, den 18. Oktober 2018

Forderungskatalog von Teilnehmern des „DigiCamp“ an die Landespolitik
„Digitale Jugendagenda“ überreicht / Wünsch: Gute Anregungen der „Generation Smartphone“


Mehr digitale Beteiligungsmöglichkeiten, stärkerer Jugendmedienschutz und die Förderung generationsübergreifender Digitalisierungsprojekte – das sind die wichtigsten Forderungen der „Digitalen Jugendagenda“, die heute von Teilnehmern und Organisatoren des „DigiCamp 2018“ an Staatssekretär Thomas Wünsch überreicht wurde. Innerhalb des mehrtägigen Camps hatten Ende Juli 30 Jugendliche und junge Erwachsene in Praxis-Workshops sowie im Gespräch mit Wünsch Vorstellungen für Sachsen-Anhalts digitale Zukunft diskutiert. Der Staatssekretär betonte: „Wir freuen uns über die vielen guten Anregungen der ‚Generation Smartphone‘ und werden diese in die Umsetzung und Fortschreibung der ‚Digitalen Agenda‘ des Landes einfließen lassen.“

 

Die „Digitale Jugendagenda“ umfasst Forderungen zu vielen Themengebieten, u.a. „Bildung in der digitalen Welt“, „Familie im digitalen Wandel“, „Wirtschaft und Wissenschaft 4.0“, „Digitale Freizeit“ oder „Demokratie digital“. Die Autoren regen u.a. an, stärker auf generationenübergreifende Projekte zum Umgang mit digitalen Medien zu setzen. Darüber hinaus solle der Jugendmedienschutz gestärkt werden, um durch frühzeitige Aufklärung und Transparenz der Gefahr von Datenmissbrauch und Beeinflussung zu begegnen. Eine weitere Forderung: Kinder- und Jugendverbände sollten einen noch größeren Beitrag dazu leisten, digitale Beteiligungsmöglichkeiten populär zu machen, um die demokratische Teilhabe zu stärken. Die Autoren betonen zudem die Chance, die Digitalisierung für nachhaltige Lösungen zu nutzen – etwa durch alternative Energiequellen oder selbstorganisierte Reparaturwerkstätten.

 

Wünsch sagte: „Die ‚Digitale Jugendagenda‘ enthält viele weitsichtige, aber keine utopischen Forderungen. Daher bin ich sehr optimistisch, was deren Umsetzung angeht.“ Die Agenda wird jetzt an alle Ministerien weitergeleitet. Ein Feedback zu den Anregungen der „Digital Natives“ soll dann bis Ende des Jahres vorliegen.

 

Hintergrund:

Das „DigiCamp 2018“ fand Ende Juli in Wolmirstedt (Landkreis Börde) statt. Es wurde vom Ministerium ins Leben gerufen und vom Verband junger Medienmacher in Sachsen-Anhalt „fjp>media“ organisiert.





Staatssekretär Thomas Wünsch (r.) hat heute die „Digitale Jugendagenda“ von Pauline Ahlburg und Valentin Riess (Teilnehmer des „DigiCamp 2018“) entgegengenommen.
Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung/Robin Baake



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