Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration - Pressemitteilung Nr.: 085/2018

Magdeburg, den 26. November 2018

Sieger im Wettbewerb „Kita malt“ erkunden Magdeburger Zoo

Magdeburg. Kindertagesstätten aus Schkopau-Raßnitz (Saalekreis), Tangerhütte-Cobbel (Landkreis Stendal) und Sangerhausen-Othal (Mansfeld-Südharz) haben beim Mitmach-Wettbewerb 2018 „Kita malt“ des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration die drei Hauptpreise gewonnen. Für die Sieger gab es heute nicht nur einen Scheck und Glückwünsche von Sozialministerin Petra Grimm-Benne, sondern auch eine Erkundungstour durch den Magdeburger Zoo. Ihre Bilder gehören zudem mit zu denen, die im neuen Kita-malt-Jahreskalender 2019 gezeigt werden. Sozialministerin Petra Grimm-Benne: „Ich habe mich riesig über die vielen Einsendungen gefreut.“

Der Wettbewerb „Kita malt“ wurde zum dritten Mal ausgerichtet und knüpft an den Wettbewerb „Kita vital“ an, der seit dem Jahr 2007 mit wechselnden Jahresthemen durchgeführt worden war. Mehr als 1.000 Kindertageseinrichtungen haben sich bisher beteiligt. Das Thema in diesem Jahr rief zum Erkunden auf: „Entdecker-Land Sachsen-Anhalt.“

Grimm-Benne: „Kinder erobern die Welt auf vielen Wegen. Sie fragen, forschen und entdecken. Ihre Neugierde, aber auch die Beschäftigung mit Geschichten und Geschichte öffnen ihnen spannende Wege.“ Wie faszinierend und facettenreich das sein kann, zeigen die eingereichten Arbeiten aus fast 100 Kindertagesstätten. Gesucht waren „kleine Gemälde“, die diese Faszination einfangen. Dies konnten beispielsweise Bilder über berühmte Töchter und Söhne der Heimatgemeinde oder des Landes sein, aber auch einfach die Entdeckung eines Schmetterlings am Kita-Fenster.

Die von einer Jury des Sozialministeriums herausgesuchten zwölf besten Bilder zieren den Kalender 2019, den alle Kitas im Land erhalten. Drei Wettbewerbsbeiträge erhalten zudem Prämien von jeweils 1.000 Euro; ein mit 500 Euro dotierter Sonderpreis wurde zusätzlich vergeben. Eine Arbeit bekommt einen Ehrenplatz im Dienstzimmer von Sozialministerin Petra Grimm-Benne erhalten.

Aufgerufen waren landesweit rund 1.800 Krippen, Kindergärten und Horte, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Jede Einrichtung durfte ein Bild einreichen.

Die drei ersten Preise gehen an folgende Einrichtungen:

Kindertagesstätte „Kuschelbär“ Schkopau OT Raßnitz, Träger: Gemeinde Schkopau

„Warum heißt unsere Kirche eigentlich Sankt Michael?“ fragten die Kinder der Kita „Kuschelbär“ in Raßnitz und begaben sich auf ihrer Entdeckungstour auf die Spuren des Namenspatrons. Wer war Michael? Was hat er gemacht? Wie alt ist die Kirche? Die Kinder stellten Fragen und suchten Antworten, unter anderem im Gespräch mit dem Pfarrer. Ihr Bild zeigt den mutigen Kämpfer Michael mit dem Drachen.

Kindertagesstätte „Bauernhaus für Kinder“ Allstedt OT Othal, Träger: Jugend- und Schulbauernhof im Gutshof Othal e.V.

Welche Entdeckungen man beim Blick aus dem Fenster machen kann, zeigen die Kinder der Kindertagesstätte „Bauernhaus für Kinder“ mit ihrem Bild. Die Kita liegt idyllisch zwischen der Rosenstadt Sangerhausen und Allstedt auf einem ehemaligen Gutshof. Der Wettbewerbsbeitrag zeigt, was es hier alles zu entdecken gibt: das Europa-Rosarium Sangerhausen, drei Schachthalden mit Förderturm in Wettelrode und den Park im Gutshof Othal zum Beispiel.

Kindertagesstätte „Sonnenkäfer“ Tangerhütte OT Cobbel, Träger: Stadt Tangerhütte

Der cobbeler „Sonnenkäfer“ ist eine kleine Einrichtung in einem gemütlichen Backsteinhaus, es gibt einen Kita-Wald, ein Paradies für Kinder mit Bauwagen, Hütten und Barfußpfad. Die Natur ist hier Bildungsraum. Als einzige Kita in Sachsen-Anhalt hat die Einrichtung im Rahmen des Schulimkerprojektes des Landes eine Imker-Grundausstattung bekommen. Der Imkerverein Cobbel betreut das Projekt, das die Kinder auf ihrem Bild vorstellen. Den ersten Honig gibt es dann im Frühjahr 2019.

Außerdem wurde ein mit 500 Euro dotierter Sonderpreis vergeben:

Hort  Freie Grundschule Riestedt, Träger: Freie Grundschule Riestedt gGmbH

Zum Thema „Entdeckerland Sachsen-Anhalt“ ist auch den Kindern der Freien Grundschule Riestedt viel eingefallen: das Mammutskelett in Sangerhausen, das Rosarium oder auch das Geburtshaus Martin Luthers in Eisleben zum Beispiel. Deshalb haben sich die Kinder für eine Collage entschieden. So wurde Martin Luther als ein moderner, modischer Mann der Neuzeit inszeniert, und es wurden Mammute gestaltet. Als „Leinwand“ wurde ein Kratzbild in Anlehnung an das Magdeburger Hundertwasserhaus gefertigt.

 






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