Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration - Pressemitteilung Nr.: 002/2019

Magdeburg, den 4. Januar 2019

Neue Richtlinie für Jugendarbeit bringt Verbesserungen

Magdeburg. Sachsen-Anhalt stärkt mit der neuen Richtlinie zur Jugendarbeit die Arbeit der Jugendverbände und verbessert die Förderung der landesweit tätigen Jugendbildungsreferentinnen und -referenten. Der Förderbetrag ermöglicht tarifgerechte Bezahlung und wird künftig regelmäßig an Tarifsteigerungen angepasst. „Damit wird der Grundsatz Guter Arbeit auch in der Jugendarbeit umgesetzt“, so Sozialministerin Petra Grimm-Benne.

Gefördert werden können über die Richtlinie landesweit ausgerichtete Maßnahmen, die junge Menschen bestärken, das gesellschaftliche Leben aktiv mitzugestalten. Die Richtlinie sei in einem gemeinsamen Diskussionsprozess mit dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt sowie den Trägern der internationalen Jugendarbeit vorbereitet worden, betonte Grimm-Benne. „Wir haben uns im Vorfeld intensiv ausgetauscht, um die tatsächlichen Bedürfnisse in der Jugendarbeit zu berücksichtigen.“

So werden landesweit tätigen Jugendverbänden künftig unabhängig von ihrer Struktur die gleichen Fördermöglichkeiten eingeräumt. Bisher war entscheidend, ob es sich um Verbände mit oder ohne Geschäftsstellen handelte. Zudem werden bei Maßnahmen der internationalen Jugendarbeit die Förderbeträge angehoben und an den Kinder- und Jugendplan des Bundes angepasst. Eine weitere Veränderung erleichtert die Jahresplanung von Maßnahmen der außerschulischen Jugendbildung und der Aus- und Fortbildung von Ehrenamtlichen und Jugendleiterinnen und -leitern.





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