Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 006/2019

Magdeburg, den 18. Januar 2019

Erfolgreiche Zertifizierung im deutschlandweiten Projekt „Reisen für Alle“
Willingmann zeichnet Naumburger Dom mit Gütesiegel für barrierefreien Tourismus aus


Die Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe Mitte 2018 hat den Naumburger Dom noch stärker in den Fokus von Besuchern aus aller Welt gerückt: In den ersten vier Welterbe-Monaten legte die Besucherzahl um 15 Prozent zu; bei Führungen steht sogar ein Plus von 20 Prozent zu Buche.

 

„Das stark gestiegene Interesse ist eine gute Nachricht, aber zugleich auch Verpflichtung. Denn Welterbe zu sein, bedeutet schließlich auch, den höheren Ansprüchen von Gästen aus Nah und Fern gerecht zu werden. Und hier spielt die Barrierefreiheit eine immer größere Rolle.“ Das sagte Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann heute bei der Übergabe des Gütesiegels „Barrierefreiheit geprüft“ für den Naumburger Dom an den Stiftsdirektor der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz, Dr. Holger Kunde. In Sachsen-Anhalt sind gut 100 Tourismusanbieter im Rahmen des deutschlandweiten Projektes „Reisen für Alle“ zertifiziert.

 

Der Naumburger Dom bietet u.a. behindertengerechte Parkplätze in der Nähe zum Eingang, einen schwellenlosen Nebeneingang, einen Fahrstuhl zum Domschatzgewölbe und zum Obergeschoss, breite Türen und Durchgänge sowie gesonderte Führungen für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderung.

 

Hintergrund:

Das Projekt „Reisen für Alle“ wird vom Land Sachsen-Anhalt gefördert und von der Investitions- und Marketinggesellschaft umgesetzt. Hierbei werden barrierefreie Angebote der heimischen Tourismusbetriebe erhoben und anhand eines deutschlandweit einheitlichen Kennzeichnungssystems zertifiziert. Gäste, die nach barrierefreien Angeboten suchen, erhalten dadurch vor Reiseantritt verlässliche Informationen, die übersichtlich im Internet einsehbar sind (www.reisen-fuer-alle.de). Das Ziel, die Zahl barrierefreier Angebote zu steigern, ist im Masterplan Tourismus 2020 und im Koalitionsvertrag verankert.



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