Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord - Pressemitteilung Nr.: 018/2019

Magdeburg, den 14. Februar 2019

Nachmeldung zum versuchten Tötungsdelikt in Magdeburg


Im Ergebnis der kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte der dringende Tatverdacht für ein Tötungsdelikt nicht erhärtet werden. Entsprechend wurde durch die Staatsanwaltschaft Magdeburg kein Haftbefehl gegen den Beschuldigten beantragt. Der Beschuldigte ließ sich umfassend zum Tatablauf ein, er wurde um 14 Uhr aus dem Zentralen Polizeigewahrsam entlassen. Eine Lebensgefahr für den Geschädigten besteht nicht mehr.

 

Ausgangsmeldung (017)

Versuchtes Tötungsdelikt in Magdeburg

Am Dienstagabend  wurde ein 31-Jähriger Magdeburger bei einer körperlichen Auseinandersetzung in der Klosterbergstraße lebensgefährlich verletzt. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen hatte ein 34-Jähriger während der Auseinandersetzung ein Messer eingesetzt und den 31-Jährigen mehrere Verletzungen im Bauchbereich zugefügt. Die anwesenden Zeugen leisteten sofort Erste Hilfe und informierten Polizei und Rettungsdienst. Der 31-Jährige wurde ins Uniklinikum Magdeburg verbracht und dort notoperiert. Die Verletzungen wurden als lebensbedrohlich eingestuft, es besteht weiterhin Lebensgefahr. Der 34-jährige Täter ließ sich widerstandlos festnehmen, die vermeintliche Tatwaffe konnte in seiner Nähe am Boden gefunden und sichergestellt werden. Aus welchen Gründen die Personen in Streit gerieten und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen ist Bestandteil der weiteren Ermittlungen.

 

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Kopitz





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