Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 138/2019

Magdeburg, den 26. März 2019

Bewerbungsverfahren für Landesgartenschau 2026 wurde eröffnet

Der Wettbewerb für die Landesgartenschau 2026 hat begonnen. Alle interessierten Städte und Gemeinden sind aufgerufen, ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 15. Juni 2020 über die Kommunalaufsichtsbehörden (Landkreis/Landesverwaltungsamt) beim Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie einzureichen. Das hat heute das Kabinett in Magdeburg beschlossen. Eine Auswahlkommission wird die darauf eingereichten Konzepte bewerten und die Landesregierung entscheidet dann über die Vergabe der Landesgartenschau 2026.

Umwelt und Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert sagte: „Landesgartenschauen zeugen vom behutsamen Umgang mit der Natur, dem verantwortungsvollen Umgang mit Bau-, Natur- und Gartendenkmalen sowie der Innovations- und Schaffenskraft der Landschaftsarchitekten und Landschaftsgärtner. Sie zeigen Konzepte, wie in den Kommunen und Städten sowohl Themen wie Klimawandel, Energiewende als auch der Erhalt der Artenvielfalt, der natürlichen Räume und der Kulturlandschaft in einem großen Projekt gemeinsam bearbeitet werden können. Dabei bleibt das Ziel ganz klar: das Wohnumfeld der Bevölkerung soll lebenswerter und attraktiver gestaltet werden – für heute und für die Zukunft.“

Die Bewerbung steht allen Städten und Gemeinden des Landes offen. Das Bewerbungskonzept soll aufzeigen, wie der sachsen-anhaltische Gartenbau und die Landesverbände Sachsen-Anhalts des Bundes Deutscher Landesarchitekten, des Gartenbaus, der Floristen, des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus, der Baumschulgärtner und Kleingärtner bei der Vorbereitung und Durchführung berücksichtigt werden sollen. Ansprechpartner sind der Landesverband Gartenbau e.V. und der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen-Anhalt e.V.

Aus städtebaulicher Sicht sollten brachliegende, innerstädtische Flächen nachhaltig zu Grünzonen entwickelt werden. Außerdem werden die Anpassung an den Klimawandel, der Naturschutz und die Erhaltung der Biodiversität unterstützt. Auch eine dezentrale Landesgartenschau ist vorstellbar. Besonderer Wert wird auf die Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen bei der Gestaltung gelegt.

Kommunen, die sich bewerben, müssen in der Lage sein, die Finanzierung einschließlich der Folgekosten im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit haushaltsmäßig abzusichern. Der Sieger erhält für „Maßnahmen des grünen Bereiches“ bis zu sechs Millionen Euro als Sockelbetrag vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie zur Verfügung gestellt. Der Betrag ist im Hinblick auf die gestiegenen Bau- und sonstigen Kosten angepasst worden.

Die Ausschreibung wird auf den Internetseiten des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie sowie im Ministerialblatt für das Land Sachsen-Anhalt veröffentlicht: https://mule.sachsen-anhalt.de/landwirtschaft/landesgartenschauen/

Die bisherigen Landesgartenschauen fanden in Zeitz (2004), Wernigerode (2006), Aschersleben (2010) und Burg (2018) statt. Die Stadt Havelberg hat sich 2015 an der BUGA Havelregion beteiligt. Im Frühjahr 2022 wird die fünfte Landesgartenschau in der Salzstadt Bad Dürrenberg eröffnet.

 





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