Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd - Pressemitteilung Nr.: 075/2019

Halle, den 30. März 2019

Polizeimeldungen aus der Stadt Halle (Saale), 30.03.2019

Streit eskaliert


Am Kleinen Teich, unweit der Eselsmühle in Halle-Neustadt, kam es Freitagmittag, gegen 13.10 Uhr, zu einer Auseinandersetzung zweier Gruppierungen. Zunächst geriet man verbal in Streitigkeiten. Zeugenaussagen zufolge hat sich eine Gruppe, bestehend aus etwa sechs Personen sowie eine zweite Gruppe, bestehend aus etwa 20 Personen, gegenseitig provoziert. Bei den Gruppen handelte es sich augenscheinlich um nichtdeutsche Personen. Aus dieser größeren Gruppierung kam es zu Angriffen mit Schlagwerkzeugen gegen die Andere. Eine noch unbekannte Person aus der größeren Gruppe, führte ein Messer bei sich. Der bis dato noch unbekannte Täter versetzte einem 17-jährigen aus Afghanistan einen Kopfstoß und stach ihm mit einem Messer in den Rippenbereich. Danach wurden der Geschädigte und ein Zeuge noch beim Verlassen des Tatortes bedroht. Vor Ort konnte durch die Polizei zunächst nur noch der Geschädigte angetroffen werden. Der 17-Jährige kam daraufhin zur stationären Behandlung in eine nahegelegene städtische Klinik. Lebensgefahr besteht nicht. Im Tagesverlauf konnte ein 16-jähriger aus Syrien ermittelt werden, der zur größeren Gruppierung gehörte. Ob er an der Tathandlung beteiligt war, bleibt Gegenstand von den derzeitigen Ermittlungen. Auch zum Tatmotiv liegen bislang noch keine Erkenntnisse vor.


Zeugenaufruf: Die hallesche Polizei bittet auf der Suche nach den Tätern und den weiteren Tatbeteiligten unter der Telefonnummer: 0345- 224 2000 um Mithilfe. Auch jede andere Polizeidienststelle kann bei Hinweisen informiert werden.


 

Mädchen wird von Dobermännern attackiert


Obwohl Leinenzwang im gesamten Stadtgebiet von Halle (Saale) besteht, hat eine 46-jährige hallesche Hundehalterin ihre beiden Dobermänner Freitagnachmittag, gegen 17.00 Uhr, in der Gießerstraße (OT Kanena/ Bruckdorf) unangeleint laufen lassen. Ein 38-jähriger Leipziger fuhr mit seiner 7-jährigen Tochter Rad. Zeugenaussagen zufolge griff zunächst einer der beiden Dobermänner das fahrende Kind mit einer Attacke gegen den Hals an. Das Kind stürzte vom Fahrrad und wurde dann von beiden Hunden angegriffen und herumgezogen. Auf das Abrufen durch die Halterin reagierten beide Hunde zunächst nicht, erst beim zweiten Mal. Da die Tiere Maulkörbe trugen, blieben schwere Verletzungen aus. Das Mädchen erlitt einen Schock und Blessuren durch die Maulkörbe sowie Kratzwunden. Das Kind wurde in einer Kindernotfallambulanz vorgestellt und ärztlich versorgt. Gegen die Frau wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung strafrechtlich ermittelt. Außerdem muss die Hundehalterin mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verstoßes gegen den Leinenzwang aus der Stadtverwaltung rechnen.





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