Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 041/2019

Magdeburg, den 3. Mai 2019

Staatssekretär Thomas Wünsch überreicht Bescheid über 870.000 Euro
Wirtschaftsministerium fördert Erweiterung des Campingplatzes am Großen Goitzsche-See


Rückenwind für den Tourismus an der Goitzsche: Die Camping und Ferienpark Goitzsche GmbH & Co. KG investiert gut 2,9 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterung ihres Campingplatzes in Bitterfeld-Wolfen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld). Direkt am Großen Goitzsche-See entstehen vier Ferienhäuser, Stellplätze für Wohnmobile und Zelte, ein Gemeinschafts- und Sanitärtrakt sowie ein Gebäude für Gastronomie und Freizeitgestaltung. Die Erweiterung, welche auch die Barrierefreiheit stärkt, wird mit 870.000 Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt. Den entsprechenden Förderbescheid hat Staatssekretär Thomas Wünsch heute an Geschäftsführerin Maria Grütze überreicht.

Wünsch betonte: „Der Tourismus in Sachsen-Anhalt ist seit Jahren in Rekordlaune. Auch für 2018 steht mit mehr als 8,2 Millionen Übernachtungen ein neues Allzeithoch zu Buche. Dabei erfreut sich vor allem auch der Campingmarkt zunehmender Beliebtheit. Die Chancen stehen also gut, dass sich die Erweiterung des Campingplatzes auszahlt. Aus Landessicht ist es sehr erfreulich, dass das ganzjährig zur Verfügung stehende gewerbliche Tourismusangebot an der Seenlandschaft Goitzsche weiter ausgebaut wird und dass dabei auch die Barrierefreiheit eine Aufwertung erfährt.“

An der Goitzsche wurde von 1908 bis 1991 Braunkohle gefördert. Die Sanierung des Tagebaus Bitterfeld startete 1991. Nach der 1999 begonnenen Flutung der Tagebaurestlöcher wurde der Große Goitzsche-See im Juni 2005 für Wassersport und touristische Nutzung freigegeben. „Durch mutige Entscheidungen und viel Fördergeld wurde einer der wohl schmutzigsten Orte der Welt zu einem Erholungs- und Naturschutzgebiet entwickelt. Dieser enorm wichtige Strukturwandel in und um Bitterfeld wird auch aus touristischer Sicht immer mehr zur Erfolgsgeschichte“, sagte der Staatssekretär.



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