Ministerium für Justiz und Gleichstellung - Pressemitteilung Nr.: 014/2019

Magdeburg, den 27. Juli 2019

Gesetz tritt in Kraft - Mehr Geld für Berufsbetreuer

Magdeburg (MJ). Heute tritt das Gesetz zur Anpassung der Betreuer- und Vormündervergütung in Kraft. Dadurch steigt die Vergütung für Berufsbetreuer um durchschnittlich 17 Prozent an. Justizministerin Anne-Marie Keding sagte dazu in Magdeburg: „Es wurde Zeit, dass sich die Einkommenssituation für Berufsbetreuer und Betreuungsvereine deutlich verbessert. Schließlich möchten wir, dass sie auch künftig ihre hochqualifizierte Arbeit zugunsten der zu Betreuenden erbringen. Letztendlich kommt damit die höhere Vergütung den zahlreichen Menschen in Sachsen-Anhalt zugute, die einen rechtlichen Betreuer haben.“ Zwar erfolgten die meisten Betreuungen ehrenamtlich. Doch sei der Beitrag der beruflichen Betreuer unverzichtbar.

Neben der Erhöhung der Vergütung modernisiert das Gesetz auch das Abrechnungssystem, in dem die bisherigen Einzelfallabrechnungen durch monatliche Fallpauschalen ersetzt werden.


Hintergrund: Betreuer und Betreuungsvereine kümmern sich um die rechtlichen Angelegenheiten, die die Betroffenen auf Grund von Krankheit oder Behinderung nicht selbst besorgen können. Sie entscheiden auch über wichtige Fragen wie etwa die von medizinischen Behandlungen, wenn der oder die Betroffene dazu nicht mehr in der Lage ist.




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