Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 002/2020

Magdeburg, den 10. Januar 2020

Minister Willingmann überreicht Bescheid über rund 615.000 Euro
Sachsen-Anhalt fördert Neugestaltung des jüdischen Museums in Halberstadt


Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Modernisierung und Erweiterung des Berend-Lehmann-Museums für jüdische Geschichte und Kultur in Halberstadt (Landkreis Harz): Minister Prof. Dr. Armin Willingmann hat dafür heute einen Förderbescheid über rund 615.000 Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) an die Direktorin der Stiftung „Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt“ (MMA), Jutta Dick, und den Vorsitzenden des MMA-Kuratoriums Prof. Dr. Julius H. Schoeps überreicht. 

Das seit 2001 in Halberstadt beheimatete Berend-Lehmann-Museum ist die bedeutendste museale Einrichtung zur europäisch-jüdischen Geschichte im Land Sachsen-Anhalt. Mithilfe der Förderung kann die Dauerausstellung an den zwei Standorten Mikwenhaus und Klaussynagoge grundlegend modernisiert und erweitert werden. Geplant sind u.a. Investitionen in neue Heizungen, moderne Technik sowie Sicherheit und Brandschutz. Durch ein neues Wegeleit- und Lichtsystem, taktile Objekte und multimediale Angebote wird zudem die Barrierefreiheit erhöht. Der Großteil der Maßnahmen soll noch 2020 umgesetzt werden. Der Eigenanteil der MMA in Höhe von gut 70.000 Euro wird durch private Spenden finanziert. 

„Für Halberstadt gehört die Tourismusbranche zu den wichtigen Wirtschaftsfaktoren. Lebendige Kultur, das bauhistorische Erbe und viele Museen sorgen seit vielen Jahren für steigende Gästezahlen. Die Neugestaltung und Erweiterung des Berend-Lehmann-Museums bringt zusätzliche Impulse für die Tourismuswirtschaft und hält zudem die jüdische Geschichte in Halberstadt und Sachsen-Anhalt wach. Gerade nach dem feigen Anschlag von Halle wollen wir hier ein Zeichen setzen“, betonte Willingmann. 

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