Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration - Pressemitteilung Nr.: 011/2020

Magdeburg, den 10. Februar 2020

Landesregierung will es von Jugendlichen wissen

Magdeburg.  Auf welchen Wegen wollen Jugendliche in der Politik mitreden? Zu dieser Frage führt das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration eine Onlinebefragung durch. Zwischen dem 10. Februar und 1. März können sich Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren, die in Sachsen-Anhalt leben oder aufgewachsen sind, daran beteiligen unter: www.jugendpolitik-sachsen-anhalt.de.

Die Ideen und Meinungen tragen dazu bei, ein Jugendpolitisches Programm für Sachsen-Anhalt zu entwickeln. „Damit haben Mädchen und Jungen im Land die Chance, Änderungen anzustoßen und Einfluss zu nehmen, denn die Landesregierung erfährt quasi aus erster Hand, wo Probleme aber auch Chancen liegen“, ermuntert Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt, zur  Teilnahme. Darüber hinaus wird abgefragt, wie die Landesregierung jugendgerecht über Politik informieren sollte.

Das Jugendpolitische Programm ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die das Leben von Jugendlichen in Sachsen-Anhalt betreffen. Dazu gehören unter anderem große Themenfelder wie Bildung, Ausbildung, Arbeit sowie Chancengerechtigkeit.

Hinter jeder dieser Überschriften verbergen sich weitere Unterpunkte. Alle eingestellten Ideen und Vorschläge werden gesammelt und ausgewertet. Ende März werden die Ergebnisse im Rahmen einer Arbeitssitzung zur Erstellung des Jugendpolitischen Programms allen Ministerien vorgestellt.

„Bei der Erarbeitung des Jugendpolitischen Programms muss die Landesregierung natürlich nicht bei null anfangen“, sagt Grimm-Benne. Insbesondere fließen Ergebnisse unter anderem aus dem Kinder- und Jugendbericht Sachsen-Anhalt, bei dem es bereits eine Online-Befragung gab, ein. Darüber hinaus gibt es weitere Erkenntnisse zum Beispiel aus dem Projekt „Jugend Macht Zukunft“ des Kinder- und Jugendrings Sachsen-Anhalt, aus dem Landeszentrum Jugend + Kommune oder aus den Forderungen und Perspektiven der Digitalen Agenda des Landes Sachsen-Anhalt.

Angestrebt ist, dass die Landesregierung bis Ende 2020 das Jugendpolitische Programm beschließen wird.

Hintergrund:

Im Koalitionsvertrag haben die regierenden Parteien beschlossen, ein Jugendpolitisches Programm für Sachsen-Anhalt zu erstellen. Darin heißt es: „„Junge Menschen sind nicht nur die Zukunft und nicht nur die Fachkräfte von morgen, sondern stets vollwertige Mitglieder unseres politischen Gemeinwesens. Das kinder- und jugendpolitische Programm des Landes ist in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt (KJR) und den jungen Menschen gemeinsam weiterzuentwickeln. Wir empfehlen den Kommunen eine Beteiligung junger Menschen bei Vorhaben, die deren Interessen und Lebenswelt betreffen, ermöglichen.“

Es soll dazu beitragen, die Sichtweisen junger Menschen in Sachsen-Anhalt noch stärker in den Blick zu nehmen und diese fest im Regierungshandeln zu verankern. Gemeinsames Ziel ist es, die bisherigen Programme und Aktivitäten der Landesregierung zur Verbesserung der Lage von Jugendlichen aufzuzeigen und zu bündeln. Darüber hinaus sollen die Bereiche identifiziert werden, in denen zusätzlicher Handlungsbedarf besteht.

 





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