Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 024/2020

Magdeburg, den 20. März 2020

Sofortprogramm für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer
Willingmann: Wirtschaftsministerium entwirft Sofort-Programm für Unternehmen im Land


Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann begrüßt die heutige Erklärung von Finanzminister Michael Richter, notwendige Gelder für ein Sofortprogramm für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer bereitzustellen, die bereits jetzt unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise leiden. Das Programm wird gegenwärtig im Wirtschaftsministerium erarbeitet und soll bereits kommende Woche gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff und dem Finanzminister vorgestellt werden. „In den vergangenen Tagen mussten zur Eindämmung des Coronavirus in Sachsen-Anhalt zahlreiche Unternehmen ihren Betrieb einstellen. Um die wirtschaftlichen Folgen in Grenzen zu halten, wollen wir insbesondere auch für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen ein Sofort-Programm auflegen, damit unsere Wirtschaft die aktuelle Krise so gut wie möglich überwindet und Insolvenzen vermieden werden“, erklärte Willingmann am Freitag.

Das Sofort-Programm des Wirtschaftsministeriums sieht explizit Zuschüsse für Selbstständige und kleine Unternehmen vor. „Denn gerade jetzt kommt es insbesondere für kleine Unternehmen und Selbstständige darauf an, weiterhin liquide zu bleiben, auch wenn der Betrieb vorübergehend ruht, krisenbedingt keine Aufträge mehr abgearbeitet werden können“, erläuterte Willingmann. Das Programm wird auf den in dieser Woche angekündigten Hilfen des Bundes basieren und auf die Wirtschaftsstruktur Sachsen-Anhalts passgenau zugeschnitten sein.

Daneben werde es verbesserte Darlehensprogramme für kleine und mittlere Unternehmen geben, die künftig über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt umgesetzt werden. Einzelheiten und Konditionen werden ebenfalls in der kommenden Woche vorgestellt.

Wirtschaftsminister Willingmann unterstützt zudem die Überlegungen des Finanzministers, notfalls auch neue Schulden aufzunehmen. „Wir sind in dieser außergewöhnlichen Situation gefordert, kreative Lösungen zu finden und in kürzester Zeit weitreichende Entscheidungen zu treffen; dabei ist es auch erlaubt, neue Wege der Unterstützung zu gehen.“  

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